Fanprojekt / Geschichte

Das Fanprojekt Hannover arbeitet seit April 1985 und ist heute aus der Fußballwelt von Hannover 96 nicht mehr wegzudenken. Als Reaktion auf die Zunahme von Gewalt im Zusammenhang mit Fußballspielen trat 1993 das "Nationale Konzept Sport und Sicherheit" (NKSS) in Kraft. In diesem Konzept wird u.a. der Rahmen für die Fanbetreuung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fanprojekte vorgegeben.
Die Regelung umfasst auch eine Modellfinanzierung von Fanprojekten. Demnach werden Fanprojekte zu je einem Drittel vom DFB, dem jeweiligen Bundesland und der jeweiligen Stadt finanziert.

Als Einrichtung in Trägerschaft der Landeshauptstadt Hannover, ist das Fanprojekt intensiv in die kommunale Jugendarbeit eingebunden und arbeitet nach dem "Kinder- und Jugendhilfegesetz"(KJHG). Der engen Kooperation mit der Leibniz-Universität Hannover und der intensiven Einbindung in die kommunale Jugendarbeit verdankt das Fanprojekt einen besonderen Stellenwert als innovative Jugendhilfeeinrichtung.

Ein regelmäßig tagender Beirat, bestehend aus Vertretern des niedersächsischen Kultusministeriums , des niedersächsischen Innenministeriums, der Polizeidirektion Hannover, des Landesjugendamtes, der Landeshauptstadt Hannover (Fachbereich Jugend und Familie, Fachbereich Soziales), Hannover 96, der wissenschaftlichen Begleitung der Uni Hannover und der Staatsanwaltschaft Hannover, kontrolliert die Arbeit. Die Dienst- und Fachaufsicht obliegt dem Fachbereich Jugend und Familie, Abteilung Offene Kinder- und Jugendarbeit.

Es finden regelmäßige Dienstbesprechungen mit der Dienst- und Fachaufsicht, der wissenschaftlichen Begleitung und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fanprojekts statt.

Dr. Theo Zwanziger Dr. Theo Zwanziger beim 25jährigen Jubiläum des Fanprojektes Hannover